Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 31. August 2026
Diese Bedingungen gelten für Leistungen von TitanDevelopment, Inhaber Simon Paweletz, Unter'm Dörgen 3c, 32549 Bad Oeynhausen, im Folgenden Auftragnehmer.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen dem Auftragnehmer und seinen Kunden über die Entwicklung, Bereitstellung und Betreuung von Software sowie über damit verbundene Dienstleistungen.
Die Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern findet nicht statt.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
2. Vertragsschluss
Darstellungen von Leistungen auf dieser Website und in Unterlagen des Auftragnehmers sind unverbindlich und stellen kein bindendes Angebot dar.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein individuelles Angebot des Auftragnehmers in Textform annimmt oder wenn beide Seiten einen Vertrag unterzeichnen. Angebote des Auftragnehmers sind, sofern nicht anders angegeben, 14 Tage ab Zugang gültig.
3. Leistungsumfang
Art, Umfang und Zeitrahmen der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot einschließlich der dort genannten Anlagen. Nicht ausdrücklich beschriebene Leistungen sind nicht geschuldet.
Der Auftragnehmer darf zur Erfüllung des Vertrags Subunternehmer einsetzen. Die Verantwortung gegenüber dem Kunden bleibt davon unberührt.
Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen einer Vereinbarung in Textform. Führt eine gewünschte Änderung zu Mehraufwand, wird dieser gesondert vergütet und der Zeitplan entsprechend angepasst.
4. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Inhalte, Zugänge und Freigaben rechtzeitig und vollständig bereit und benennt einen entscheidungsbefugten Ansprechpartner.
Der Kunde stellt sicher, dass er an allen überlassenen Inhalten wie Texten, Bildern, Logos und Daten die erforderlichen Rechte besitzt. Er stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
Verzögerungen, die auf einer unterbliebenen oder verspäteten Mitwirkung des Kunden beruhen, verlängern vereinbarte Fristen angemessen.
5. Vergütung und Zahlung
Es gilt die im Angebot vereinbarte Vergütung. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils gültigen Umsatzsteuer.
Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Wiederkehrende Entgelte werden im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum berechnet.
Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen und nach vorheriger Ankündigung die betroffenen Leistungen bis zum Ausgleich auszusetzen.
6. Laufzeit und Kündigung
Bei laufenden Leistungen wie Betrieb, Wartung oder Betreuung gilt die im Angebot vereinbarte Laufzeit. Ist keine Laufzeit vereinbart, kann der Vertrag von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.
7. Nutzungsrechte
Der Kunde erhält an den für ihn erstellten und vollständig bezahlten Arbeitsergebnissen ein einfaches, räumlich und zeitlich unbeschränktes Recht zur Nutzung für die vertraglich vorgesehenen Zwecke.
Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben alle Rechte beim Auftragnehmer. Ein Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Der Auftragnehmer bleibt berechtigt, die von ihm entwickelten Konzepte, Verfahren und wiederverwendbaren Bestandteile auch für andere Projekte zu nutzen, soweit dabei keine vertraulichen Informationen oder Daten des Kunden offengelegt werden.
8. Verfügbarkeit
Soweit der Auftragnehmer Software zum Abruf bereitstellt, bemüht er sich um eine hohe Verfügbarkeit. Zeiten geplanter Wartung sowie Ausfälle, die auf Störungen bei Dritten oder auf höherer Gewalt beruhen, gelten nicht als Nichtverfügbarkeit. Eine bestimmte Verfügbarkeitsquote ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.
9. Gewährleistung
Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen fachgerecht und nach dem anerkannten Stand der Technik. Der Kunde zeigt Mängel nach Feststellung unverzüglich in Textform mit einer nachvollziehbaren Beschreibung an.
Der Auftragnehmer beseitigt gemeldete Mängel innerhalb angemessener Frist durch Nachbesserung. Software ist nach dem Stand der Technik nicht in jedem Fall vollständig fehlerfrei, unerhebliche Abweichungen begründen keinen Mangel.
10. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer nur bis zu dem Aufwand, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden für die Wiederherstellung angefallen wäre.
11. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Seiten behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen der jeweils anderen Seite vertraulich und nutzen sie ausschließlich für die Zwecke des Vertrags. Diese Pflicht besteht über das Ende des Vertrags hinaus fort.
Verarbeitet der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, schließen die Parteien einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
12. Referenznennung
Der Auftragnehmer darf den Namen und das Logo des Kunden zur Referenz auf seiner Website und in Unterlagen nennen. Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit in Textform widersprechen.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung ist der Sitz des Auftragnehmers, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Änderungen und Ergänzungen dieser Bedingungen bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.
